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Industrial Chic im Gundeli: WERK8

Das Gundeldinger Feld ist ein grosses Areal im Herzen des Gundeli-Quartiers in Basel. Darauf befinden sich diverse total unterschiedliche Betriebe: Von einer Bierbrauerei über Kletterhallen bis zu Theaterbühnen und Proberäumen gibt es alles – und natürlich das Werk8. Wie der Name es schon erahnen lässt, ist das Lokal in einer alten Werkhalle, in der früher eine Maschinenbaufirma tätig war.

 

Der Raum ist rustikal gestaltet und in einer industriellen Note gehalten. Passend zu den Stahlträgern, welche in der Halle dominieren, wurde die Bar mit rostigen Metallelementen umfasst. Ebenfalls werden die Flaschenregale so hervorgehoben.

Es gibt eine grosse Auswahl an verschiedenen Sitzmöglichkeiten: Man kann seinen Cocktail am grossen Restauranttisch geniessen und sein Clubsandwich, die Pasta oder Tagessuppe in der Sofalounge essen. Teilweise wurde das Inventar, etwa die Ledersofas sowie die tollen Gullydeckel-Tische, vom Vorgänger-Lokal namens „eoipso“ übernommen.

Werk8 Basel

Wunderschön: Gullydeckel-Tische.

Die einladende, gemütliche und kreative Innengestaltung spiegelt die Mentalität und Erfahrung der Betreiber. Sie waren alle schon in den verschiedensten Restaurants, Clubs, Cafés und Bars tätig.

Im Werk8 ist ausserdem für Jung und Alt etwas dabei, denn das Lokal ist nicht nur eine Bar. Zum Mittagessen kann man etwas Kleines zu sich nehmen und nachmittags ist es ideal zum Käffelen mit Freunden.

Für eine Bar dieser Grösse haben die Jungs allerdings eine bewusst kleine und übersichtliche Karte, was sehr erfreulich ist. Sie wechseln zudem ihr Cocktailsortiment jedes Quartal und beschränken sich auf rund 15 ausgesuchte Drinks, die alle ihre Handschrift tragen. Grossartig!

Wir nehmen heute einen Apéro zu uns, serviert in einer Konservendose (behandelt). Dieser Signature-Drink nennt sich „Yeoman’s Cup“ und ist eine Gin-&-Tonic-Abwandlung. Gearbeitet wird hier mit süssen sowie würzigen Komponenten: Rosmarin, Honig und Earl Grey. Mich hat diese Kombination erst etwas irritiert, sie harmoniert aber wunderbar. Der Drink passt auch hervorragend zur aktuellen Jahreszeit, nicht Herbst und nicht Winter – irgendwas dazwischen eben.

Der 35-jährige Philipp Kiefer ist Mitinhaber des Werk8, definitiv ein Spirituosen- Aficionado und leidenschaftlicher Tüftler. Ursprünglich hat er eine Lehre im Detailhandel gemacht, kam aber sehr schnell in die Gastronomie. Mit gerade mal 19 Jahren begann er hinter dem Tresen zu arbeiten. So entdeckte er seine Leidenschaft für diesen Beruf und machte erste Erfahrungen im Flairtending.

Er hat zudem gute sechs Jahre lang in der stadtbekannten EG-Lounge gearbeitet. Wer im Sommer auch schon auf dem Kasernen-Areal in Basel war, der hat ihn bestimmt schon beim Trainieren auf der Wiese gesehen.

 

Weitere Informationen: 
WERK8
Alle Fotos: Renée Weber
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