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Americano? Italiano!

Photo © Sheila Lopardo

Vor einiger Zeit hatten wir ja schon über die Vorzüge des Negroni geschrieben, einem der besten Drinks überhaupt. Ebenfalls ein wahrer Gaumenschmaus ist ein verwandter Drink: der Americano.

Milano-Torino

Der Americano wurde ebenfalls in Italien erfunden und das Spezielle an dieser Kreation war, dass sie ausschliesslich mit italienischen Zutaten hergestellt wurde: Campari aus Mailand und roter Vermouth von Cinzano aus Turin. Deshalb war der erstmals 1860 servierte Cocktail zunächst auch unter dem Namen „Milano-Torino“ bekannt, bevor er zum Americano wurde.

Wieso genau er nun Americano heisst, ist eine sagenumwobene Geschichte, die man im Internet in mindestens 10 verschiedenen Versionen lesen kann. Da ich erst 1981 geboren wurde, verzichte ich darauf, zu mutmassen, welche am plausibelsten tönt.

Idealer Aperitif für zu Hause

Für ein schönes Dinner in den eigenen vier Wänden eignet sich der Americano sehr gut als Aperitif – gerade weil er sehr leicht zuzubereiten ist. Campari und roter Vermouth werden zu gleichen Teilen gemischt (normalerweise verwendet man je 3cl) und direkt im Glas mit den Eiswürfeln und einer Orangenscheibe gut verrührt. Dazu wird immer auch Sodawasser serviert. Hier gilt bei mir: Das Wasser separat servieren, damit der Gast die Mischung selbst bestimmen kann.

Americano
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Zutaten
  1. 3cl Martinazzi
  2. 3cl Cocchi Vermouth di Torino
  3. 1/2 Orangenscheibe
  4. Sodawasser
Zubereitung
  1. Orange und Eiswürfel in einen Tumbler geben. Martinazzi und Cocchi darübergiessen und gut miteinender verrühren.
  2. Sodawasser in einer Karaffe seperat servieren.
Tricks
  1. In der Central Bar bereiten wir den Americano im Rührglas zu und giessen ihn in ein mit Eis gefülltes Glas. So kommt er mit optimaler Temperatur auf den Tisch. Wer ihn aber zu Hause zubereiten möchte, kann das auch sehr gut direkt im Glas tun. Es vereinfacht die ganze Geschichte enorm, da man viel weniger Eis braucht und ausser einem Barlöffel auch kein weiteres Equipment in die Hand nehmen muss.
Drinks & Style https://www.drinks-and-style.ch/

Tipp

Alternativ zum Campari kann auch Martinazzi aus der Berner Destille von Matter Luginbühl verwendet werden. Und wer sich ganz mutig fühlt, kann auch mal eine Americano-Mischung mit Averna oder Gran Classico anstelle von Campari versuchen.

In Amerika ist alles erlaubt….

Cheers,

Euer Kaspar

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