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Amaro, selbst gemacht!

Photo © Sheila Lopardo

Wie Anfang Woche versprochen, zeig ich euch heute, wie ihr euren ganz persönlichen Amaro ansetzen könnt. Das einzig Knifflige dabei ist Geduld. Denn das braucht ihr wirklich. Unser Amaro muss nämlich etwa vier Wochen ziehen.

Bei der Wahl der Zutaten habt ihr freie Hand. Ich werde euch aber einen Rezeptvorschlag machen. Schreckt nicht davor zurück, eure ganz eigene Kreation anzusetzen.

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Für meinen Amaro hab ich als Basis einen Brandy gewählt. Ich mag die etwas herbe, herbstliche Note, die der Amaro dadurch erhält. Ihr könnt aber genauso gut einen Vodka als Grundspirituose nehmen oder aber auch eine exquisitere Version auf der Basis von Cognac ansetzen. Ausprobieren ist angesagt.

Wichtig ist dabei, dass ihr als Basis eine zuckerlose Spirituose auswählt. Also Hände weg von allen Likören. Denn was wir in unserem letzten Schritt nach dem Absieben des Amaros tun, ist genau das: Wir geben Zuckersirup bei und vollenden unseren Amaro zu einem Likör.

Amaro selbst gemacht

So einfach geht’s – hier zu meinem Rezept:

DIY Amaro
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Frische Zutaten
  1. - 1/2 Apfel
  2. - 3 Zitronenzesten
  3. - 3 Orangenzesten
  4. - 4 Thymianzweige
  5. - 1 Salbeiblatt
  6. - 2 Rosmarinzweige
Getrocknete Zutaten (aus der Berg-Apotheke)
  1. - 2 Lorbeerblätter
  2. - 2 TL Estragon
  3. - 4 TL Hopfenzapfen
  4. - 2 TL (gehäuft) Ringelblumenblüten
  5. - 3 TL Fenchelsamen
  6. - 1 TL Koriandersamen
  7. - Estragon
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in einen gut verschliessbaren Behälter geben und mit Brandy übergiessen, sodass alle Zutaten bedeckt sind. Kühl, trocken und am besten im Dunkeln lagern.
  2. Nach 4 Wochen absieben und mit Zuckersirup aufgiessen. Da ist euer Geschmack gefragt – jeder mag die Süsse etwas anders. Also einfach nach eurem Gutdünken mit Zuckersirup verlängern!
Drinks & Style https://www.drinks-and-style.ch/

Nicht vergessen: Jede Woche probieren

Den Amaro werde ich ein Mal wöchentlich verkosten und danach entscheiden, ob ich ihn nochmals für eine Woche ziehen lassen oder bereits ableeren möchte.

Ich rate euch, dies in jedem Fall auch zu tun. Denn nur so könnt ihr das beste Ergebnis erzielen und eine einzigartige Amaro-Kreation erschaffen.

Amaro selbst gemacht

Viel Spass beim Ansetzen – ich werde euch in einem Monat von meinem Endergebnis berichten. Ein Rezept dazu gibt’s dann natürlich auch noch.

Happy Weekend,
Sheila

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